Erfolg in der Gruppe – Heigel wird 30!

Ihr Lieben! Wie steht Ihr eigentlich zum 30. Geburtstag? Für viele ist diese „Nullrunde“ das erste Mal ein „Autsch“-Gefühl, zumindest, wenn es um eine Person geht. Mann verlässt die Zwanziger, wird reifer, das Leben bekommt Struktur… mannomann 🙂

Für Unternehmen ist die 30 ein Volltreffer. Wer so lang im Geschäft ist, hat einiges gesehen, vieles aufgebaut, viel erlebt, vieles optimiert. So geht es auch der Heigel-Gruppe, zu der wir von aktiVital gehören. Am Freitag steht der 30. Geburtstag an. Wir gratulieren also noch nicht (das soll ja bekanntlich Unglück bringen), aber wir erweisen unseren Kollegen die angemessene Ehre 😉 zum runden Geburtstag – in Form eines Interviews mit Geschäftsführer Hagen Heigel. Los gehts!

Heigel wird 30. Wie fing es an, wo seid Ihr jetzt?

Alles begann 1989 mit einer Idee meines Vaters, Holger Heigel, Venen-Reihenuntersuchungen in Unternehmen anzubieten. Im Vordergrund stand das Motto: „Wir bringen den Arzt direkt zum Patienten“. Heute sind wir eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Wenn Menschen 30 werden, sagen Sie „oh Nein!“ Als Unternehmen kann man stolz sein. Worauf seid ihr besonders stolz?

Besonders stolz sind wir auf unsere Entwicklung in den letzten 30 Jahren. Mit jährlich mehr als 70.000 Untersuchungen leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung und Heilung bislang unerkannter Erkrankungen und liefern wertvolle Erkenntnisse für medizinische Studien und die Entwicklung von Präventionen.

Ihr könnt viele Screening-Erfolge vorweisen. Kannst Du die wichtigsten zusammen fassen?

Sicherlich gehören zu unseren größten Erfolgen die vielen tausend Hautscreenings pro Jahr, bei denen die Hautkrebsprävention nur ein wichtiger Teil der Untersuchung ist. Gerade in der betrieblichen Gesundheitsförderung steht auch die Betrachtung von gesundheitsgefährdenden Faktoren im Arbeitsumfeld im Fokus. Einen weiteren Erfolg sehen wir in unseren technologisch gestützten Screenings, wie zum Beispiel der Untersuchung der Schilddrüse, der Halsschlagader oder der Leber und Nieren durch modernste Ultraschalltechnik. Obwohl wir unter Screeningbedingungen arbeiten, können wir unseren Kunden und Teilnehmern durch modernste mobile Geräte medizinisch gute und qualifizierte Untersuchungen und Beratungen bieten.

Es ist mir wichtig, dass wir da nicht von Erfolg, sondern  eher von Pionierarbeit in der betrieblichen Gesundheitsförderung reden. Vor ein paar Jahren wurden wir noch als Konkurrenz der Betriebsärzte gesehen, man hat uns die Türen nur ungern geöffnet. Mittlerweile versteht man uns richtig, nämlich als Ergänzung und Zugewinn durch den Einsatz von Fachärzten.

aktiVital gehört zur Heigel-Gruppe. Wie kam es dazu… und was zeichnet die Zusammenarbeit aus?

Schon länger hatten wir den Wunsch nach der Durchführung unserer medizinischen Screenings unseren Kunden nicht nur die Ergebnisse der Befunde zu präsentieren, sondern individuell zugeschnittene Anschlussangebote zur Verbesserung der Gesundheit der Mitarbeiter aus einer Hand bieten zu können. Mit der aktiVital GmbH haben wir einen verlässlichen, erfolgreichen Dienstleister im Bereich betrieblicher Gesundheitsförderung und des betrieblichen Gesundheitsmanagements gefunden. Da nichts enger ist als „familiäre Bindungen“ wurde 2015  die aktiVital GmbH „Schwestergesellschaft“ der Heigel GmbH und eine „Tochter“ der Heigel-Gruppe.

Ihr setzt auf ein engagiertes Team. Team-Mitglieder sind ganz unterschiedlich… und müssen es auch sein! Was für eine Eigenschaft vereint denn alle?

Die Eigenschaft als gute Team-Player ermöglicht uns ein zielorientiertes gemeinschaftliches  Arbeiten und Handeln, uns kritisch zu hinterfragen und kontinuierliche Verbesserungsprozesse gemeinsam voranzutreiben. Kurze Entscheidungswege und ein offenes und freundschaftliches Miteinander sind die Stützen unseres Alltags.

Welche Screenings sollte jeder einmal gemacht haben?

Aus meiner Sicht sollte die Frage nicht lauten „welches Screening“ sollte jeder einmal gemacht haben, sondern „Sollte jeder einmal ein Screening gemacht haben?“. Diese Frage würde ich ohne Einschränkung bejahen! Der demographische Wandel und die stetig wachsenden Anforderungen durch den gesellschaftlichen Wandel, macht aus meiner Sicht ein aufmerksameres Miteinander und ein hohes Maß an Fürsorge durch Vorsorge für die Gesundheit erforderlich.

Wir spielen „Wünsch Dir was!“ Gibt es etwas, das Krankenkassen oder das Bundesgesundheitsministerium aus Eurer Sicht anders / neu/ fortschrittlicher regeln sollten, wenn es um Screenings geht?

Durch das Präventionsgesetz ist aus meiner Sicht schon ein guter Grundstein gelegt worden, jedoch sehe ich die Notwendigkeit die dort etablierten und förderungsfähigen Angebote noch zu erweitern. Gerade im Bereich des Hautscreenings sollten Untersuchungen mit modernster Technik selbstverständlich sein und nicht der Einsatz eines Auflichtmikroskops zu einer IGEL-Leistung werden. An Forschungsergebnissen gemessen, sollten Präventionen zeitgemäß und an die gesellschaftlichen Bedürfnisse angepasst werden.


Mehr zu medizinischen Screenings und der Heigel-Gruppe findet Ihr hier.