Golden und gesund: Honig

Was der süße Bienennektar leisten kann

Ist Euch aufgefallen, dass Bienen gerade DEN Hype erleben? Viele Privatleute und auch Firmen engagieren sich für die kleinen, fleißigen Insekten. Imkerei ist für viele spannend. Das hat mich zu der Frage gebracht, ob Honig tatsächlich so gesund ist wie sein Ruf. Denn das Gesund-Image kenne ich seit meiner Kindheit. Niemand hat bei einem Nuss-Nougat-Brötchen von Gesundheit gesprochen. Bei einem Honigbrötchen fiel der Begriff durchaus. Ging Euch das auch so? Ist Honig also wirklich gesund?
Die Frage ließ sich mit einfacher Forschung im Internet beantworten: Ja, Honig ist gesund. Bleibt der weiterführende Gedanke: Was daran tut unserem Körper gut? Wofür kann man Honig einsetzen? Und wie sieht es mit der Kehrseite aus? Denn: Honig ist süß und damit ein Zahnschädling.

Es reicht nicht für die Unsterblichkeit

Schon die alten Griechen schworen auf den Goldsaft. In der Mythologie verlieh Honig den Göttern Unsterblichkeit. Soweit würde ich heute nicht gehen, aber zumindest ist die entzündungshemmende Wirkung nachgewiesen. Honig macht also nicht unsterblich, aber gesünder bei Halsschmerzen, Erkältungen und Co. Es gibt Kliniken, die Wunden mit Honigverbänden behandeln. Bei offenen Stellen durch langes Liegen und auch bei Hautverbrennungen hat sich Honig als Arznei tatsächlich bewährt.

Zucker, Wasser – was noch?

Schlussendlich ist Honig eine stark konzentrierte Zuckerlösung. Der goldene Saft besteht zu 80 Prozent aus Zucker, der Rest ist Wasser. Hm. Fragt man sich doch, wo denn nun die gesunden Eigenschaften herkommen, oder nicht?

Eine Menge Antioxidantien sind es, die im Honig wirken. Darunter Enzyme, Phenole, Flavonoide – das sind Pflanzenstoffe –  und organische Säuren. Diese Kombi ist offenbar der Bringer. So kann Honig nachweislich den Blutdruck senken und das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall senken. Außerdem kann sich Honig positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken und Blutfettwerte verbessern. Die Wundheilung haben wir schon angesprochen – hier noch weitere Beispiele dafür: Honig kann bei Schuppenflechte und Herpesbläschen helfen. Die Bienen produzieren da ein antibakterielles Mittel.

Honig ist nicht hitzebeständig

Damit Honig gesund sein kann, darf er nicht wärmebehandelt sein. Und: Er darf auch nicht in zu heiße Getränke gegeben werden. Wer also bei Halsschmerz und Husten auf eine heiße Milch mit Honig setzt oder sich einen Tee aufbrüht und ihn mit Honig süßt… der verschenkt die Wirkung. Deshalb: Auf unter 40 Grad abkühlen lassen und dann kann das Naturwunder wirken.

10 weitere Fakten zu Honig

  1. Honig enthält rund 320 Kalorien pro 100 Gramm. Er ist also kein Schlankmacher.
  2. Darüber hinaus enthält Honig Fruchtzucker… und der macht Appetit auf mehr.
  3. Wenn Honig zuhause kristallisiert, dann holft ein warmes Wasserbad. Vorsicht… immer unter 40 Grad bleiben!
  4. Honig ist für die Zähne schädlicher als weißer oder brauner Zucker, denn: Er ist klebrig und haftet deshalb länger auf unseren Beißerchen.
  5. Honig enthält viel Traubenzucker und ist damit Energielieferant. Er hilft bei Kondition und Konzentration.
  6. Kinder unter einem Jahr sollten keinen Honig bekommen. Die Bakterien darin könnten zu Botulismus führen.
  7. Nur Honig mit dem DIB-Siegel – dem Siegel des Deutschen Imkerbundes darf sich „Echter deutscher Honig“ nennen. Der Vorteil an diesem Honig: Er wird streng kontrolliert. Die Verbraucherzentralen sprechen sich für diesen Honig aus. Günstiger Supermarkt-Honig wird oft importiert und hoch erhitzt. Außerdem hat man oft zuviel Wasser darin entdeckt… und sogar Spuren von Antibiotika.
  8. Auch Honig aus fairem Handel schneidet gut ab. Ist also eine Alternative zur deutschen Prüf-Ware.
  9. Der Manuka-Honig aus Neuseeland gilt als eine besonders gesunde Sorte. Die Maori schwören bereits auf die Pflanze „Manuka“ zur Behandlung diverser Krankheiten. Kein Wunder, dass der Honig aus den Pollen der Pflanze ebenso starke Wirkung hat.
  10. Honig enthält rund 300 Aromastoffe. Je nach Pflanzen, an denen sich die Bienen bedienen, schmeckt er anders. Es gibt
  • milde Sorten, zum Beispiel Raps- oder Kleehonig
  • kräftige Sorten wie Kastanien oder Tannenhonig
  • besonders aromatische Sorten wie Lavendel- oder Rosmarinhonig

Habt Ihr Lust, noch mehr dazu zu lesen. Schaut gerne hier rein:

Und wenn es grundsätzlich um gesunde Ernährung geht, dann lest Euch doch auf unserer Website ein. AktiVital hat natürlich nicht nur den Blog zu bieten, sondern eine Menge Gesunheitsprogramme, Seminare und Events rund um BGM.

aktiVital GmbH

Wir wünschen Euch erstmal eine honigsüße Woche!

Eure Janine