Global Running Day – 3 Arten zu Laufen

Laufen, Walken, Gehen – heute ist der Tag der Tage

Ja, ich weiß…erst vor ein paar Wochen habt Ihr hier etwas zu den 10.000 Schritten gelesen, die jeder täglich gehen soll… und heute geht es wieder ums Laufen. Der Anlass: Heute ist tatsächlich der Global Running Day… und ich hab einfach nochmal übers Laufen nachgedacht. Jetzt wirklich über die sportliche Form wie Jogging oder Nordic Walking. Aber auch darüber, ob es tatsächlich richtiges und falsches Gehen gibt… und darum heute einfach mal knapp die jeweils wichtigsten Fakten zu den drei Aspekten von „Laufen“:


  1. Nordic Walking

Mmmh… zugegeben, ein bisschen belächelt habe ich es bisher immer, wenn ich Damen oder Herren meist mittleren bis älteren Semesters mit den Stöcken habe durch den Wald gehen sehen. Und doch wusste ich immer: Es soll wirklich effektiv sein. Bis heute hab ich mich nicht recht darum gekümmert, weshalb es so gesund ist – deshalb hier die Facts zum NW:

  • Nordic Walking kommt aus Skandinavien
  • Langläufer, Biathleten und nordische Kombinierer kamen damit über den Sommer und hielten sich fit
  • Nordic Walking ist durch den Einsatz der Stöcke schwungvoll und kurbelt den Stoffwechsel an
  • es tut etwas für Herz und Kreislauf
  • kann typische Altersbeschwerden senken, z.B. Osteoporose, Bluthockdruck, Diabetes
  • stärkt die Muskulatur in Armen und Rücken
  • verbraucht bei 6km/h rund 400 Kalorien
  • verinnerlicht eine komplizierte Technik, wenn man es richtig machen will: nicht zu lange Schritte machen, denn das belastet Rücken, Hüfte und Knie. Außerdem nicht zu fersenbetont gehen und beim Aufkommen vorne nie das Knie ganz durchstrecken. Und was die Stöcke angeht: Locker schwingen, nicht aufstützen oder abstoßen
  • der Stock macht die Technik mit aus: er sollte leicht sein, nicht zu stark vibrieren und unbedingt die Handgelenksschlaufe enthalten. Ein Skistock ist KEIN Nordic Walking-Stock und sollte auch nicht zweckentfremdet werden! Außerdem muss die Länge des Stockes zum Körper passen… deshalb: gut beraten lassen!

Quelle: https://www.apotheken-umschau.de/Nordic-Walking


  • 2. Jogging

Was mich am Jogging fasziniert, obwohl – oder vielleicht gerade weil ich es nicht so oft mache: Bei kaum einem anderen Sport komme ich mir so sportlich oder fit vor, wenn ich erst einmal begonnen habe. Es strengt mich an, aber schnell spüre ich erste Erfolge. Wer nach 500 Metern beim ersten Versuch noch hechelt, läuft schnell 3 Kilometer beinahe ohne Probleme. Das motiviert… und was sonst noch Fakt ist:

  • Laufen stimuliert die Knochenbildung – allerdings nur dann, wenn es keine Überbelsatung gibt. Deshalb: Eignet Euch eine passende Lauftechnik an, sprecht gegebenenfalls mit einem Arzt, wenn Ihr hart trainieren wollt und gönnt Euch ausreichend Regeneration
  • Laufen aktiviert das Herz… das entlastet den Herzmuskel, und zwar auch in Ruhephasen
  • Jogging bringt den Kreislauf in Schwung. Das ist während des Laufens klasse, aber hat auch Langzeiteffekte: Alltägliche Aufgaben fallen leichter, wenn man grundsätzlich fitter ist
  • Gemäßigtes Lauftraining senkt den Cholesterinspiegel
  • Laufen senkt auch den Blutzuckerspiegel und beugt Diabetes vor: Die Insulinempfindlichkeit steigt nämlich, und das bedeutet: Der Stoffwechsel kann den Blutzuckerspiegel einfacher in einem gesunden Bereich halten

Quelle: https://www.runtastic.com/blog/de/vorteile-von-laufen-fuer-die-gesundheit/

Witzige Fakten übers Laufen gibt es übrigens hier. Darunter, dass Laufen begehrenswerter macht… und dass ein Ultramarathonläufer namens Serge Girard den Weltrekord im Dauerlauf hält: er lief ein Jahr lang jeden Tag und legte dabei mehr als 27.000 Kilometer zurück!


3. Das gute alte Gehen – einfach nur Gehen… und zwar richtig

Habt Ihr schonmal ein Kleinkind dabei beobachtet, wie es Laufen lernt? Ich kann das gerade täglich, denn mein kleiner Sohn „tapst“ durch die Welt. Und zwar setzt er dabei gerne den ganzen Fuß auf. Stampf. Dann den nächsten. Stampf. Oder er wackelt irgendwie auf dem Ballen herum… ich habe mich bis zur Recherche, bis gestern also, gefragt: Mmmmh… ob das so gesund ist? Die Antwort lautet: Ja. Babys machen es eigentlich richtig. Hier die Fakten übers Gehen:

  • die meisten Erwachsenen laufen im Fersengang, also: sie setzen die Ferse auf und rollen über den Ballen ab
  • der Fersengang macht uns schnell, allerdings wirken dabei ungeheure Kräfte auf den Körper; so ein Schritt, der „donnert“ schon ganz schön durch die 28 Fußknochen und dann rauf durch die Beine und den Rücken; das kann zum sogenannten Fersensporn führen, aber sogar zu Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen
  • Moderne, gepolsterte Schuhe fördern den Fersengang, denn sie federn wunderbar: Wir spüren die Erschütterung also nicht mehr bewusst, aber der Körper schon
  • Gesünder wäre der Ballengang: Also zunächst den Ballen aufsetzen und dann langsam die Ferse senken. Babys gehen instinktiv so… und verlernen es, weil sie es uns nachmachen wollen. Und wir wollen ja nunmal flott von A nach B.
  • Der Ballengang ist z.B. so gesund, weil: er nicht die Knochenkette beansprucht, sondern die Muskelkette trainiert; so wird Blut kontinuierlich gepumpt – adieu Krampfadern!; weil eine Reflexzone im Ballen – für Lunge  und Herz – stimuliert wird; die Folge: Atemwegsbeschwerden werden gelindert
  • Beim Treppensteigen und Tanzen üben wir alle noch den Ballengang… deshalb: Vielleicht weniger Fahrstuhl, mehr Diso 😉 Oder auch einfach nur Barfuß gehen… oder mit Barfußschuhen.

Quelle: https://www.zufussunterwegs.com/richtig-gehen-wieder-gelernt/

So, geht’s noch? Was geht? Niemals geht man so ganz. Geht mit Gott, aber geht. Läuft bei Euch? Macht Ihr auch Gehirnjogging?

Ich liebe Wortspielereien… Entschuldigung. Ich geh ja schon! Habt eine schöne Woche,

Eure Janine