Es grünt so grün… raus in den Frühling

Es ist soweit… die Vögel zwitschern, die ersten Blümchen kämpfen sich durch den zum Teil noch frostigen Boden und die Luft riecht… ja nach was? Irgendwie erschnuppere ich ab April immer schon die Vorboten des Sommers… ich behaupte also: Ich rieche Sonne, Wärme und tatsächlich auch schon den ein oder anderen Grill des Nachbarn – selbst wenn der April durchaus noch seine kalte Seite zeigt.

Ich persönlich finde, dass jede Jahreszeit irgendwie einen ganz eigenen Geruch hat und der lockt mich dann an. Plötzlich möchte ich eben auch Dinge tun, die zur Jahreszeit passen: Im Frühling also will ich raus, vor die Tür, will ein paar Strecken mit dem Rad fahren und den Garten umgraben. Vielleicht auch endlich mal wieder eine Runde joggen oder sonst was an Sport DRAUSSEN machen.

Deshalb bekommt Ihr hier und heute die ein paar Tipps für Dinge an der frischen Luft. Also atmet schön tieeeeeeef ein und aus. Hach – herrlich!


Starten wir mit dem Radfahren: Gut für das Herz-Kreislauf-System und für die Fettverbrennung, selbst bei ganz normalen, gemütlichen Touren – also warum nicht?

Wer noch kein Rad hat und wirklich viel unterwegs sein will, der ist sicher gut beraten, wenn er sich auch beraten lässt. Wollt Ihr sportlich aktiv losstrampeln oder gemütlich umher fahren? Das solltet Ihr Euch gut überlegen.

Wer rückenschonend radeln möchte, der ist sicher mit einem Rad gut dran, bei dem man aufrecht sitzt. Eine Vollfederung wäre ein Kracher, denn da wippen Gabel, Sattelstütze, Hinterrad und Vorderrad rückenschonend mit. Das Ergebnis: Rund ein Drittel weniger Stoßbelastung. Das zahlt sich für den Rücken aus, aber zugegeben: Es geht auch in die Zahlen – ist eben nicht ganz billig, so ein vollgefedertes Rad.

Wer einen sportlichen Drahtesel reitet, der sollte selbst für eine Entlastung seiner Muskeln und Knochen sorgen. Hier also immer mal die Sitzhaltung und die Handhaltung am Lenker wechseln, dann gibt es weniger Verspannungen.

Mehr zum Thema „das richtige Rad“ gibt es um Beispiel hier:

Quelle:

https://www.gesundheitstrends.de/wellness/fruehling/rueckenschonend-radfahren.php


Drehen wir jetzt auch eine Runde durch den Garten:

Im April kann man schon das erste Mal ans Rasenmähen denken, aber auch sonst gibt es noch einiges Aufzuräumen und Anzupacken. Blütenreste von Narzissen und anderen frühen Blühern könnt Ihr abrupfen und wer im Herbst keine Beerensträucher mehr pflanzen konnte, der könnte jetzt noch flugs welche in die Erde buddeln. Dann noch Beete vorbereiten, Böden auflockern, manches nochmal zurückschneiden, damit es danach voll durchstarten kann und so weiter und so weiter. Das macht sicher alles Spaß, aber geht das ein oder andere Mal in die Knochen. Die Haltung verursacht oft Schmerzen und das Aprilwetter wartet ja gerne mit einem Sonne-Wolken-Mix auf… und dann ist es erst sehr warm und plötzlich kalt. Nicht gut für unsere Muskeln. Deshalb: Ein bisschen Aufwärmen und Dehnen schadet nichts vor dem Mäh-Marathon und dem Umgrabe-Contest mit den eifrigen Nachbarn. Schont Euren Rücken, also nutzt Hilfsgeräte wie Gartenkralle und alles, was eben mit einem Teleskopstiel gut geht. Wenig bücken, sondern mehr in die Hocke gehen, heißt die Devise. Dann zwischendurch mal auf den Knien arbeiten, wieder in die Hocke und Aufstehen, Strecken, Dehnen. Klingt auch schon fast wie Sport, was? So lässt sich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Auf, auf, Ihr Gartenfreunde!


Und was geht sonst noch draußen?

Für die Gemütlichen unter uns empfehlen sich lange Spaziergänge durch den Wald oder um den See. Hier und da gibt es dann sicher schon erste Cafés, bei denen man zwischendurch eine kleine Leckerei in der Sonne genießen kann.

Wer sich allerdings genau diese Leckereien ab jetzt verbietet (ich sag nur: Sommerfigur!) und findet, dass der Winterspeck weg muss, der greift vielleicht zu den Nordic Walking-Stöcken oder geht Joggen. Grundsätzlich alles super – denn unser Körper erfährt durch Licht und Bewegung ohnehin ein Hoch: Wir werden mit Glückshormonen belohnt. (So kommen wir vielleicht auch ohne das Schoko-Eis im Café als Stimmungsaufheller aus 😉 )

Wichtig ist allerdings: Erwartet keinen Schnellstart von Null auf Hundert, sondern legt langsam los und freut Euch an stetigen Fortschritten. Gut warmmachen, gut dehnen, bei manchen Zipperlein vielleicht auch ein Gesundheits-Check-up vorab. Und: Vielleicht lieber zweimal die Woche eine Stunde Training statt einmal zwei Stunden Vollgas. Wer dann noch eine Belohnungseinheit in der Sauna einplant, der wird mega frühlings-fit. Habt Ihr einen Wellness-Tempel mit Außenbereich in der Nähe, dann könnt Ihr nach dem Aufguss ja auch nett durchs Grün schlendern und den April auf sich wirken lassen.

Übrigens bieten wir für Unternehmen zum Beispiel die Messung von Gesundheits- und Vitalwerten an. Falls Ihr also als BGM-Verantwortlicher oder Mitarbeiter Interesse daran habt – guckt hier: http://www.aktivital.org

Es riecht nach Frühling, finde ich. Haltet mal die Nasen raus. Und oh – ein Blick aus meinem Homeoffice-Fenster in den Garten zeigt: die ersten Tuplenblüten gehen gerade auf…

Eine schöne Woche!

Eure Janine