Geheimnis der Ent-spannung gelüftet

Wie klingt das, wenn ich euch eine Übung mitgebe, die euch entspannter durch den Tag gehen lässt, spürbar ausgeglichener macht, eurer Stresslevel messbar senkt und eure Energie steigert, den Blutdruck senkt und Konzentrationsfähigkeit erhöht, eure Willensstärke aufbessert, die Entscheidungskraft trainiert, euch damit einhergehend bessere Entscheidungen treffen lässt, eure Verdauung optimiert, euch erholsamer schlafen lässt und und und und, in weniger als einer Minute?

Wollt ihr wissen, wie das geht?

Die Übung ist ganz einfach.

Einfach sechsmal am Tag für zehn Sekunden auf die innere Stopptaste drücken.

Und so geht’s:

  1. Gerade hinsetzten, hinlegen oder stehen, sodass der Oberkörper gerade ist und die Brust bzw. die Lungen Raum haben.
  2. Den Mund schließen und ein leichtes Lächeln bzw. Schmunzeln auf die Lippen bringen und halten.
  3. Nur durch die Nase ein- und ausatmen.
  4. Wer kann, in den Bauch atmen (mit der Aufmerksamkeit auf den unteren Bauch gehen und die Bauchdecke anheben und senken). Wer dies noch nicht kann, einfach auf die Nasenspitze konzentrieren und den Luftstrom beim Ein- und Ausatmen spüren.
  5. Der Fokus bleibt während der zehn Sekunden auf dem ausgewählten Punkt am Körper.
  6. Ihr werdet automatisch langsamer atmen und ggf. sogar automatisch einen tiefen und „unkontrollierten“ Atemzug machen – der Körper entspannt.
  7. Wenn ihr nach einigen Wochen des Übens Bauchatmung und den Fokus konstant und ohne Abschweifen aufrecht halten könnt, geht gerne auf das nächste Level: Konzentriert euch gleichzeitig auf den Herzschlag und fühlt wie sich dieser (innerhalb von Sekunden) verlangsamt . Alternativ gehen auch Gedanken an den letzten Urlaub. Bitte Step by Step!

Und los. Wo immer du jetzt bist. Tu es – JETZT!

Das Einladende an der Übung ist, wir haben den Atem immer dabei und er ist kostenlos. Des Weiteren nimmt diese Technik keine Zeit in Anspruch, denn sie kann sogar durchgeführt werden während man eine Mail schreibt, telefoniert oder mit einer anderen Person redet. Dein Gegenüber bekommt es noch nicht einmal mit. Sie fühlt ggf., dass du dich entspannst, was wiederum spürbar angenehm für dein Gegenüber ist. Win-win also!

Klebt euch einen Zettel an euren Bildschirm als Gedankenstütze. Plant die sechsmal nicht ein, sondern verteilt sie willkürlich über den Tag. Es soll keine weitere Aufgabe werden, sondern eine kleine mentale Pause. Findet Trigger, die euch erinnern, z. B. wenn ihr einen Kaffee trinkt, das stille Örtchen besucht, jedes mal wenn ihr ein bestimmtes Wort sagt, zum Telefon greift… Es ist deine Übung!

Wer spürt, dass die zehn Sekunden gut tun, darf auch gerne auf 15 Sekunden erhöhen 😉

Was während dieser Übung genau in unserem Körper passiert, schreibe ich euch gerne in einem folgenden Beitrag. Wichtig ist erst einmal die Erfahrung. Das Wissen ist zweitrangig!

Bis dahin euch allen eine entspannte Zeit,

Alex!


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