Zeitmanagement Teil 4: Tagesplanung

Nachdem wir uns in den letzten Wochen mit dem Thema Zeitmanagement und Selbstorganisation bereits beschäftigt haben, geht es heute in den letzten Teil der Reihe mit dem Thema „Tagesplanung“.

Ähnlich dem Prinzip der Wochenplanung und Zielsetzung, gibt es auch hier viele Methoden, an denen Ihr Euch Orienteiern könnt.

Ich stelle Euch einmal die sogenannte „ALPEN-Methode“ vor.

  • A = Aufgaben aufschreiben
    • Sammelt alle Aufgaben, Tätigkeiten und Termine des Folgetages in Form einer To-Do-Liste. Dadurch verliert Ihr nicht den Überblick.
  • L = Länge / Dauer einschätzen
    • Schreibt zu jeder Aufgabe die benötigte Zeit auf. Versucht dabei den Zeitaufwand großzügig zu kalkulieren, um Euch nicht zu viel vorzunehmen.
  • P = Pufferzeiten einplanen
    • Vermeidet es, Euren Tag bis auf die letzte Minute zu verplanen. Versucht statt dessen genug Zeitpuffer für Unvorhergesehenes übrig zu lassen, indem Ihr nur 50-60% der Euch zur Verfügung stehenden Zeit verplant. So könnt Ihr unnötigen Stress vermeiden.
  • E = Entscheidungen treffen
    • Setzt Euch ein bis zwei Prioritäten, die Ihr pro Tag erledigen wollt. Anschließend seht Ihr, wieviel Zeit für weitere Aufgaben bleibt und welche Ihr ggf. delegieren müsst, um das Tagesziel erreichen zu können. Dabei ist die Reihenfolge der zu erledigenden Aufgaben wichtig. Siehe dazu auch Zeitmanagement Teil 1.

Tipp: Erledigt immer das Unangenehmste zuerst!

  • N = Nachkontrolle
    • Zieht am Ende des Arbeitstages eine Bilanz. Habt Ihr Euer Tagespensum erfüllt? Überlegt genau, warum Ihr was nicht geschafft habt, um in Zukunft aus Euren Fehlern zu lernen und daraus die Motivation ziehen, Euer Zeitmanagement weiter zu verbessern. Gibt es unerledigte Aufgaben, müsst Ihr nun wieder entscheiden, wob diese wichtig sind, um Sie dann in den nächsten Tag oder die kommenden Woche einplanen zu können.

Welche Methode Ihr für Euer Zeitmanagement aus auswählt, das bleibt Euch überlassen und es ist auch absolut eine Typ-Frage. Der eine plant für sein Leben gern, der andere macht einfach. Wichtig bei all dieser Methoden ist aber, dass das eigentliche TUN nicht vergessen wird. Achtet darauf, dass Ihr Euch nicht daran festhaltet Listen zu schreiben, diese auszuwerten, etc. Am Ende zählt, dass Ihr Eure Ziele erreicht!

Vielleicht schafft Ihr es ja mit der ein oder anderen Methode den Stressfaktor auf dem Weg zu Euren Zielen ein wenig zu reduzieren.

Lasst gern Eure Erfahrungen in den Kommentaren hören.

Viel Erfolg dabei, denn „Der Weg ist das Ziel“… Hach, wie poetisch, oder?! 🙂