#motivationsmontag – Durchhalten lohnt sich!

Die erste Woche des Programms ist um und wir haben noch genau 2 Wochen des ersten Kapitels vor uns.

Von heute auf morgen wurden unsere Ernährungsgewohnheiten geändert und Zucker sowie alle Zuckeralternativen und Süßungsmittel gestrichen.

Die ersten 1,5 Wochen sind dabei die schwierigsten und da stecken wir mitten drin. Die einen finden es gar nicht so schlimm, während andere schon von Tag eins kämpfen müssen.

Denn zu Beginn können durch diesen radikalen Verzicht erst einmal Entzugserscheinungen auftreten. Körperliche Symptome können unter anderem Heißhungerattacken, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Stimmungsschwankungen und Gereiztheit sein.

Wichtig ist, dass diese Anfangsphase vorbei geht. Sie kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich lange dauern oder auch gar nicht erst auftauchen.

Aber danach – Leute ich sage Euch – DANACH sieht und fühlt man schnell die positiven Effekte des Zuckerverzichts.


Freut Euch auf:

Besseres Wohlbefinden

Insgesamt fühlt man sich spätestens nach den 40 Tagen fitter und vitaler und das bekannte Nachmittagstief bleibt aus. Grund dafür ist der Blutzuckerspiegel, der im Laufe des Tages relativ konstant bleibt und so vor Heißhungerattacken schützt.


Besseres Sättigungsgefühl

Schon mal was von einer „Leptinresistenz“ gehört? Diese entsteht, wenn man auf Dauer zu viel künstlich hergestellte Fructose (z.B. in Saftkonzentraten oder in anderen Süßungsmitteln wie Fructose-Glukose-Sirup) zu sich nimmt. Das Sättigungshormon, das dem Gerhirn normalerweise mitteilt, dass der Magen voll ist, quittiert seinen Dienst.

Ein zu hoher Fructosekonsum (gemeint ist hier künstlich hergestellte Fructose, nicht die natürliche Fructose, die in Obst und Gemüse vorkommt) führt auf Dauer zu einer Leptinresistenz: Das Sättigungshormon, das dem Gehirn normalerweise mitteilt, dass der Magen voll ist, tut seinen Dienst nicht mehr – was zu Übergewicht führt.

Der Erfolg nach dem Programm liegt auf der Hand, denn nach und nach nimmt das Hormon seinen Dienst wieder auf und das Sättigungsgefühl ist wieder da.


Gewichtsverlust

Anders als komplexe Kohlenhydrate, Proteine oder Fette, die im Darm zunächst aufgespalten oder umgewandelt werden müssen, gelangt Zucker auf direktem Weg ins Blut. Jetzt kommt das Problem bei der Sache: Industriezucker hat eine hohe Energiedichte ohne dabei Vitamine oder Mineralstoffe zu enthalten. Es sind somit leere Kalorien, die in vielen verarbeiteten Lebensmitteln „versteckt“ sind. Der Blutzuckerspiegel steigt rapide an und die Bauchspeicheldrüse schüttet Insulin aus. Das Hormon schleust den Zucker in die Zellen und beschleunigt so die Fetteinlagerung, denn der Zucker wird in Fett umgewandelt. Wer über Jahre zu viel Süßes isst, riskiert Übergewicht oder sogar Fettleibigkeit (Adipositas).

Je nachdem, wieviel Zucker man vorher zu sich genommen hat, wird man das Resultat sicherlich auch auf der Waage sehen können. Denn das ein oder andere Kilo wird purzeln.

Solltet Ihr das Ziel einer Gewichtsreduktion haben, dann ist es außerdem wichtig, dass Ihr neben dem Zucker auch noch darauf achtet, dass die Kilokalorien, die Ihr zu Euch nehmnt nicht all zu hoch sind. Denn vor allem Nüsse und Fette haben viele Kalorien, die ihr aber auch durch den Zucker einspart!


Besserer Schlaf

Übermäßiger Zuckerkonsum macht antriebslos, träge und kann zu Schlafproblemen führen. Durch den Verzicht auf Zucker kommst du energiegeladener, wacher und fitter durch den Tag, das Ein- und Durchschlafen fällt dadurch leichter.


Der Geschmack verändert sich

Darüber hinaus wird sich auch der Geschmackssinn verändern. Die Geschmacksknospen werden sensibilisiert und neutralisiert, wodurch eine Entwöhnung von einer extrem unnatürlichen Süße stattfindet. Lebensmittel mit viel zugesetztem Zucker oder Süßigkeiten, die sonst verzehrt wurden, werden bald als viel zu süß empfunden. Gleichzeitig werden ihr merken, dass ihr Obst plötzlich viel süßer wahrnehmt, als vorher. Auch die Stärke in Gemüse oder Brot wird für Euch eher süßlich schmecken.


Die Haut wird reiner

Vielleicht kennt Ihr es auch, dass nach einer ordentlichen Portion Schokolade die Haut deutlich unreiner ist als normalerweise. Denn ein hoher Zuckerkonsum lässt die Haut schneller altern, anfälliger für Unreinheiten, Entzündungen, Pickel und Akne werden. Warum? Zucker wirkt ENTZÜNDUNGSFÖRDERND! So verschwinden beim Durchhalten des Programms häufig auch Hautprobleme: Die Haut wird reiner und strahlt.


Das Herz und die Leber werden geschützt

Ein hoher Zuckerkonsum wird mit einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten in Verbindung gebracht. Wenn du auf zugesetzten Zucker verzichtest, wirkt sich dies positiv auf die Herzgesundheit aus.

Studien haben ergeben, dass Zucker – genau wie Alkohol – negative Effekte auf die Leber haben kann. Bei zu hohem Zuckerkonsum (insbesondere industriell hergestellte Fructose) kann die Leber den Zucker nicht mehr verarbeiten und abtransportieren. Sie speichert die Fette – und die Leber verfettet zunehmend. Wenn der Zucker weggelassen wird, wird damit der Überlastung der Leber vorgebeugt.

 


Bessere Darmgesundheit

Der Darm ist durch einen hohen Zuckerkonsum besonders gefährdet. Zu viel Zucker bringt die Darmflora aus dem Gleichgewicht, was sich durch eine unregelmäßige Verdauung, Blähungen, ein Völlegefühl und Verstopfungen bemerkbar machen kann. Und auch Darmpilze wie Candida albicans ernähren sich bevorzugt von Zucker und vermehren sich so. Auch so kann Heißhunger ausgelöst werden, denn die Darmpilze brauchen immer neuen Zucker, um sich zu vermehren. Auch durch Candida können Blähungen und Bauchschmerzen entstehen. Umgekehrt kann es deshalb gut sein, dass sich die Verdauung beim Zuckerentzug plötzlich verbessert und angekurbelt wird.

Hier empfehle ich Euch das Buch „Darm mit Chame“. Gibt es hier zu kaufen.